So schreibst du effektive PBX-Prompts

Mit PBX (Prompt-Based Experimentation) – der neuen Kameleoon-Oberfläche, mit der sich Tests in wenigen Minuten per Prompt erstellen lassen – wird AI zum echten Creative Partner für A/B-Tests und Personalisierungen. Entscheidend ist dabei vor allem eines: die Qualität deines Prompts.
Ein guter Prompt hilft dir dabei:
- Innovation zu beschleunigen: Komplexe UI-Varianten schnell erstellen und testen
- Pixel-perfect Ergebnisse zu erzielen: Deine Vision präzise in die Umsetzung bringen
- Workflows zu vereinfachen: Weniger manuelle Anpassungen, weniger technische Abstimmungen
- Unsicherheiten zu reduzieren: Verlässliche, reproduzierbare Ergebnisse generieren
Du musst dafür weder AI-Expert:in noch Developer sein. Mit ein paar Best Practices lassen sich Ideen ganz einfach in wirkungsvolle Experimente übersetzen.
Die wichtigsten Prinzipien für einen guten Prompt
Um die Kameleoon-AI optimal zu steuern, solltest du ein paar grundlegende Regeln beachten:
- Sei präzise: Beschreibe klar, was geändert werden soll, für wen – und welches Ergebnis du erwartest.
- Starte einfach und iteriere: Eine klare, fokussierte Anweisung ist oft wirkungsvoller als ein überladener Prompt.
- Gib Kontext: Erkläre das Ziel deines Tests, damit das Ergebnis besser darauf abgestimmt ist.
Wenn du deinen Prompt vor dem Absenden in PBX weiter optimieren möchtest, kannst du zusätzlich externe Tools wie Mistral, ChatGPT oder Claude nutzen. Lade dafür einen Screenshot der Stelle hoch, die du verändern willst, beschreibe die gewünschte Anpassung und bitte das LLM, daraus einen strukturierten Prompt zu erstellen.
Im Folgenden findest du konkrete Empfehlungen, mit denen du deine Ideen in klare, effektive und sofort einsetzbare PBX-Prompts verwandelst:
1. Sei so konkret wie möglich
Beschreibe die konkrete Änderung
❌ „Button ändern“
✅ „Die Farbe des Buttons ‚In den Warenkorb‘ in Dunkelblau ändern.“
Formuliere einfache, direkt umsetzbare Anweisungen
❌ „Das Design ansprechender gestalten“
✅ „Den weißen Hintergrund durch einen blauen Farbverlauf ersetzen.“
Gib den genauen Ort an
Zum Beispiel: „im Hero-Bereich“, „unter der Überschrift“, „direkt neben dem CTA“.
2. Strukturiere deine Prompts
Baue deinen Prompt immer rund um drei zentrale Elemente auf:
- Die Hauptaktion: Was soll konkret geändert werden?
- Das Ziel-Element: Welcher Bereich oder welches UI-Element ist betroffen?
- Das gewünschte Ergebnis: Visuell oder funktional – beschreibe immer auch das Ziel des Tests, den du starten möchtest.
Beispiel:
- Aktion: „Die Farbe ändern …“
- Ziel: „… des Buttons ‚In den Warenkorb‘ …“
- Ergebnis: „… zu einem kräftigen Orange (#FF4500), um die Sichtbarkeit zu erhöhen.“
Wenn deine Anforderung besonders komplex ist, wirf einen Blick in den Abschnitt „Wie du komplexe Prompts strukturierst“.
3. Beschreibe die Visuals so präzise wie möglich
Gehe ins Detail: Größe, Farbe, Form, Stil, Position – je genauer du bist, desto näher kommt das Ergebnis deiner Vorstellung. Konkrete Referenzen helfen dabei enorm. Zum Beispiel: „Ein Icon ähnlich dem von Google Maps“ oder „ein Blauton, der an Facebook erinnert“.
Du kannst außerdem ein Mockup oder eine Datei hochladen. Wichtig ist dann eine klare Anweisung, etwa:„Erstelle eine Newsletter-Pop-in auf Basis der beigefügten Datei, angepasst an mein Branding.“
4. Ein Prompt = eine Aktion
Vermeide es, mehrere Änderungen in einem einzigen Prompt zu kombinieren. Wenn du zum Beispiel die Farbe ändern, ein Bild hinzufügen und einen Text verschieben möchtest, formuliere jeweils einen Prompt pro Änderung.
Passt das Ergebnis noch nicht, vereinfache deinen Prompt oder formuliere ihn neu – klar, fokussiert und Schritt für Schritt.
5. Für jede neue Idee eine eigene Variante
Verwende bestehende Prompts nicht erneut. Du erhältst sonst kein sauberes Ergebnis – und riskierst, deine Testergebnisse zu verfälschen, wenn zu viele Änderungen gleichzeitig in einer einzigen Variante landen.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
Diese Stolperfallen können die Qualität deiner Ergebnisse deutlich beeinträchtigen:
1. Zu vage Prompts und unklare Formulierungen
Vermeide Aussagen wie „Design verbessern“, „Diesen Bereich ändern“ oder „Mach etwas Schönes“. Je präziser dein Prompt, desto besser das Resultat.
2. Interner oder technischer Jargon
Formuliere so, als würdest du mit jemandem sprechen, der ganz neu im Thema ist. Klare, einfache Sprache funktioniert am zuverlässigsten.
3. Zu lange oder verwirrende Prompts
Enthält ein Prompt zu viele unterschiedliche Ideen, kann die AI deine Anfrage missinterpretieren oder nur teilweise umsetzen.
4. Tests starten, ohne die Variante zu prüfen
Kontrolliere immer zuerst das visuelle Ergebnis und das Verhalten der generierten Variante im Simulation Mode.
5. Anforderungen mit Backend-Logik
Die AI kann nicht auf serverseitige Elemente zugreifen oder diese verändern. Requests wie Preisänderungen, dynamische Rabatte, Anpassungen von Versandoptionen oder der Aufbau von Loyalty- oder Subscription-Modellen sind daher nicht möglich und erfordern Development.
Zwei sofort nutzbare Prompts zum Kopieren, Anpassen und direkt in PBX einsetzen
So strukturierst du komplexe Anforderungen
Für anspruchsvollere Prompts kannst du diese 4-stufige Struktur nutzen. Nicht jeder Prompt muss so aufgebaut sein – verwende sie gezielt für größere oder komplexere Änderungen.
- Ziel: Welches Ergebnis möchtest du erreichen?
- UX- / Content-Anforderungen: Design, Layout, Referenzen … Wenn du ein Mockup hochlädst, erwähne es hier und sage der AI genau, auf welchen Bereich sie sich konzentrieren soll.
- Erwartetes Verhalten: Beschreibe die gewünschten Interaktionen im Detail.
- Constraints: Technische Grenzen, Responsive-Anforderungen, Ausschlüsse … Definiere immer auch klar, was nicht passieren soll, um typische AI-Fallstricke zu vermeiden.
Beispiel 1 – Farbauswahl auf der Produktseite anpassen
Ziel
Ersetze die bestehende Farbauswahl durch ein einziges Dropdown-Menü, das alle verfügbaren Farben inklusive einer visuellen Vorschau anzeigt.
UX / Content
Zeige alle Farben mit ihrem Namen und einer Farbpastille an. Gehören Farben zu unterschiedlichen Kategorien (z. B. „Permanente Kollektion“ und „Limited Edition“), sollen sie klar in zwei Bereiche getrennt dargestellt werden. Das Dropdown muss interaktiv, barrierefrei und im Look & Feel an das bestehende Design der Website angepasst sein.
Erwartetes Verhalten
Wählt der User eine Farbe aus, wird die Farbauswahl aktualisiert und die Seite automatisch neu geladen, sodass die Produktbilder in der entsprechenden Farbe angezeigt werden.
Voraussetzung
Erstelle ein einziges Dropdown-Menü als Ersatz für die bestehende Oberfläche. Platzierung und Größe richten sich nach dem Seitenlayout (oder der Skizze). Das Menü muss responsive sein und auf Desktop, Tablet und Mobile korrekt funktionieren. Es darf keine bestehenden Elemente oder Funktionen der Seite beeinträchtigen. Stelle außerdem sicher, dass beim Wechsel der Farbe kein zusätzliches Menü erzeugt wird. Die Änderung darf keinen Einfluss auf die Performance haben.
Beispiel 2 – Automatisch abspielendes Image Carousel erstellen
Ziel
Wandle die Bildliste auf der linken Seite des beigefügten Mockups in ein interaktives Carousel um.
UX / Content
Ersetze die aktuell im Header dargestellten Bilder durch ein Carousel, in dem User über Pfeile nach links und rechts zwischen den Bildern navigieren können. Behalte die bestehenden Bilddimensionen bei, um Layout-Verschiebungen oder Verzerrungen zu vermeiden. Die Navigationspfeile sollen links und rechts vom Carousel vertikal zentriert sein. Beim Hover über das Bild erhöht sich die Opacity der Pfeile, sodass sie besser sichtbar sind. Der Abstand zwischen den Bildern bleibt identisch zur ursprünglichen Version der Seite, und alle umliegenden Elemente (Textblöcke, CTAs etc.) bleiben sauber ausgerichtet.
Verhalten
Erstelle eine Endlosschleife, in der die Bilder automatisch alle 5 Sekunden wechseln.
Animationstyp: horizontales, schnelles und flüssiges Sliding mit 0,5 Sekunden Transition.
Beim Hover pausiert die Animation und beide Navigationspfeile werden deutlich angezeigt. Verlässt der Cursor den Carousel-Bereich, wird das automatische Scrolling wieder fortgesetzt.
Voraussetzung
Das beigefügte Mockup ist statisch und dient ausschließlich zur Orientierung für Position und Größe des Carousels. Das Carousel muss vollständig responsive sein und auf allen Endgeräten funktionieren. Bildauflösung und Zuschnitt dürfen nicht verändert werden. Andere interaktive Elemente bleiben unverändert, und es dürfen keine zusätzlichen UI-Komponenten außerhalb der definierten Pfeile und der automatischen Slide-Animation erstellt werden.
Noch kein PBX-User? Dann wende dich an deinen CSM oder fordere einfach eine Demo an.
“We needed a way to assess visitor interest more accurately. With manual scoring, lead quality was too low. We chose Kameleoon for its AI, which precisely targets visitors based on their interest in our cars.”

“This campaign shows the multiple benefits of artificial intelligence for personalization. Toyota’s teams have been completely convinced by the performance of Kameleoon’s AI personalization solution and are expanding this approach across the customer journey.”



